Rome: Barbarian Invasion
Freitag, 07.10.05 - 15:14 von
Mathias B.
// Test
Wir schreiben das Jahr 363. Ganz Europa ist von den Römern
besetzt. Naja, zumindest war es mal so. Denn das römische Reich,
welches durch viele blutige Kriege geschaffen wurde, ist im Zerfall.
Nach dem Tode des letzten Kaisers spaltete sich das Reich in zwei
Teile. Die Hunnen fielen, wie auch die Vandalen, von Asien her nach
Europa ein, was wiederum auch andere Völker dazu veranlasste.
Geschichtlich ist dieses Ereignis als Völkerwanderung bekannt und
irgendwie hatte kein Volk eine bessere Idee als in das ehemalige
römische Reich einzufallen. Europa versinkt im Chaos und Ihr
landet mit eurem Volk mittendrin. Taucht ein in eine Welt des
Zerfalls, der Kriege und des Wiederaufbaus. Zerschlage mit Hilfe von
mächtigen Armeen das römische Reich, kämpfe gegen
andere Stämme, und baue deine eigene Zivilisation auf. Herzlich
willkommen im ersten Add-On zum Strategiespiel Rome: Total
War, namens Barbarian Invasion.
Entwickler:
Creative Assembly
Publisher:
Sega
Genre:
Strategie
Termin:
30. September 2005
Preis:
ca. 30?
Anspruch:
Fortgeschrittene
Mulitplayer:
max. 8 Spieler per Internet oder LAN
Hardware:
1,2 Ghz, 512 Megabyte RAM, 64MB Grafikkarte, Windows XP
Galerie:
k.A.
Die Barbaren kommen!
Denkt zurück an all die schönen Stunden, in denen Ihr eine
römische Familie zur Herrschaft über Europa geführt
habt, denn Barbarian Invasion macht dies alles
zunichte. Die Anfangsbedingungen sind anders als im Hauptprogramm. Da
hattet Ihr als eine der drei römischen Familien gerade mal zwei
Startgebiete, im Add-On ist der komplette Mittelmeerraum auf die
beiden römischen Reiche aufgeteilt und die barbarischen
Stämme beginnen mit gerade mal einem Startgebiet. Alle, bis auf
die Hunnen und Vandalen. Diese beiden Stämme starten nämlich
ohne Gebiet, dafür mit einer riesigen Armee, mit der sie,
geschichtlich korrekt, in Europa einfallen. Da man so ein
Nomadendasein nicht ewig führen kann und Ihr so keine Kampagne
gewinnen könnt, fallen zwangsläufig andere Völker dem
Einfall zum Opfer. Da stehen zunächst die Völker im Wege,
die nur ein Gebiet besitzen.
Aufgrund der Größe der einfallenden Armeen können sie
dem Einfall praktisch nichts entgegensetzen. Moment mal - das
würde ja bedeuten, dass die ersten Völker schon nach 5
Spielrunden ausgelöscht werden. Falsch gedeutet! Denn diese
Völker haben auch die Möglichkeit zu einer so genannten
Horde zu werden. Das heißt sie geben ihre Heimat auf, packen
ihre sieben Sachen und flüchten vor den einfallenden Horden. Und
wohin? Nach Mitteleuropa natürlich. Aber Mitteleuropa ist bereits
besiedelt und da kann man die Frage stellen, ob die germanischen
Völker diesen Ansturm abwehren können oder ob sie selbst
weiterziehen.
"Mein Haus ist dein Haus, aber nicht ohne
Kampf"
Jetzt wo so fröhlich herumgewandert wird, sind Schlachten
natürlich an der Tagesordnung. Für Kämpfe braucht man
Soldaten, aber keine 200 Jahre alten und auch keine von Völkern,
die es gar nicht mehr gibt. Aus diesem Grund hat Entwickler
Creative Assembly den kompletten Einheitensatz
überarbeitet. Überraschungen sind dennoch nicht zu erwarten,
denn alle Einheiten folgen dem, aus dem Hauptprogramm bekanntem
Prinzip. Es gibt wieder Fußsoldaten, Speerträger,
Kavallerie, Bogenschützen und Elefanten. Bis auf die
Spezialfähigkeiten also kaum Änderungen.
Wer im Hauptprogramm mal eine weniger potente Zeit seiner Familie
mitgemacht hat, der bekommt in Barbarian Invasion
jetzt die Möglichkeit Generäle in Städten ausbilden zu
lassen. Diese funktionieren praktisch wie die Mitglieder ihrer
Familie, aber sie gehören ihr eben nicht an. Das bedeutet, dass
sie nicht heiraten und auch keine Kinder bekommen können,
außerdem bringen sie nichts mit, außer dem Generalstatus
und ihrer Leibwache. Also zum Armee anführen reicht es gerade.
Nachtmenschen aufgehorcht! Wer die Dunkelheit liebt bekommt jetzt die
Möglichkeit Schlachten bei Nacht zu führen - mit dem
entsprechenden Talent des Generals. Bei Nacht kämpfen manche
Einheitentypen effektiver, zum Beispiel die alemannischen
Nachträuber.
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