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Need for Speed: Most Wanted
Samstag, 26.11.05 - 13:46 von Tom S. // Test

Kaum eine andere Rennserie hat so viele Teile abgeworfen, wie die Need for Speed-Reihe von Branchenriese Electronic Arts. Mittlerweile geht das rasante Rennspiel in die zehnte Runde und verbindet Spielelemente aus den Vorgängern mit den aktuellen Teilen. So sind neben dem Tuning-Part nun auch wieder die alt bekannten Cops mit von der Partie, die versuchen werden Euch die nicht ganz legalen Straßenrennen schwerer zu machen. Und es wird auch wieder am Tage über die Straßen und Highways gebrettert. Was es sonst noch so neues zum 10. Geburtstag gibt und ob Electronic Arts es geschafft hat, das beste Need for Speed aller Zeiten zu schaffen, erfahrt Ihr in unserem Test.




Entwickler:
Black Box

Publisher:
Electronic Arts

Genre:
Rennspiel

Termin:
24. November 2005

Preis:
ca. 45 Euro

Anspruch:
Anfänger


Mulitplayer:
k.A.

Hardware:
1.5 GHz, 512 Megabyte RAM, 64 MB Grafikkarte


Galerie:
k.A.
"Ausgereift bis ins Detail!"
Technisch macht Need for Speed: Most Wanted einen sehr guten Eindruck. Die Stadt ist mit ihren drei Gebieten sehr detailliert und sehr abwechslungsreich. Neben den schmutzigen Industriegebieten, gibt es auch eine belebte Innenstadt und grüne Wohngebiete. Desweiteren strotzt das Rennspiel nur so mit grafischen Effekten. Mit dabei der bereits bekannte Geschwindigkeiteffekt, wenn man das Nitro auslöst und mit hohen Geschwindigkeiten über die Highways brettert. Neu dagegen ist der Blendeffekt, sobald man aus einem dunklen Tunnel wieder an das Tageslicht kommt: HDR sei dank! Im übrigen ist man jetzt nur noch am Tage bzw. am Abend unterwegs und nicht mehr in der Nacht. Vorallem können sich die Fahrzeuge wirklich sehen lassen. So wurden alle sehr schön designt und wirken fast fotorealistisch. Das Licht und die Umgebung spiegeln sich auf dem in der Sonne glänzendem Lack und es werden schöne Schatten auf den Asphalt geworfen.

Einzig und allein der Wetterumschwung ist etwas merkwürdig mit an zu sehen. Plötzlich wird es dunkel und kurze Zeit später fängt es auch schon an zu regnen. Im Gegensatz dazu sind die Zwischensequenzen, die die, wenn auch eigentlich unwichtige, Hintergrundgeschichte erzählen ziemlich nett anzuschauen. Durch einen stilvollen Verwisch-Effekt wirken diese ziemlich cool. Auch die Soundkulisse ist den Entwicklern richtig gut gelungen. Der lizensierte Soundtrack aus Rock und Hip-Hop passt stehts zum Geschehen, ist sehr abwechslungsreich und wird so nie nervig. Dazu kommen die Funksprüche der Polizei, die dem Spiel eine super Atmosphäre verpassen. Wenn man genau hinhört, erfährt man manchmal auch Hinweise, wo zum Beispiel die nächste Straßensperre aufgebaut wird. Und zu guter Letzt sind es die knackigen Motorensounds der Rennboliden, die je nach Fahrzeug und Tuning noch tiefer grollen.



Fazit
Insgesamt ist Need for Speed: Most Wanted eine Mischung aus dem Besten aller bisherigen Need for Speed-Spiele. Es macht einfach eine Menge Spaß seine Wagen nach und nach aufzumotzen und optisch zu verändern. Dazu kommen die actionreichen und spannenden Verfolgungsjagden mit der Polizei, die einem immer wieder auf's Neue fordern. Durch die kleine Hintergrundgeschichte und durch die Blacklist wird das Ganze noch gut zusammen gehalten und der Spieler wird ständig motiviert. Die schöne Stadt, die sehr schicke Grafik und die gelungene Soundkulisse tragen den Rest dazu bei. Wirkliche Kritikpunkte gibt es kaum. Somit ist Need for Speed: Most Wanted wohl für jeden eine uneingeschränkte Empfehlung der auch nur ansatzweise Rennspiele mag. Auf dem Sektor der arcadelastigen Rennspielen gibt es zur Zeit nichts besseres.



Positiv:
+ Karriere-Modus
+ Verfolgungsjagden
+ Tuning
+ Grafik

Negativ:
- GPS-System
- Mehrspieler-Modus

Grafik:
10 / 10
Sound:
9 / 10
Steuerung:
8 / 10
Gameplay:
9 / 10

Gesamt: 9.0 / 10



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