Prince of Persia 3
Sonntag, 18.12.05 - 16:21 von
Tom S.
// Test
Der Prinz von Persien ist zurück und das eindrucksvoller und
abwechslungsreicher denn je. Entdeckt seine dunkle Seite und nutzt
seine neuen Fähigkeiten, um die bösen Truppen und Monster zu
besiegen und trefft auf alte Bekannte. Wo diese düstere und
brutale Neigung jedoch herkommt, das erfahrt Ihr in unserem Test.
Entwickler:
Ubisoft
Publisher:
Ubisoft
Genre:
Action-Adventure
Termin:
8. Dezember 2005
Preis:
ca. 45 Euro
Anspruch:
Fortgeschrittene
Mulitplayer:
k.A.
Hardware:
1.0 GHz, 256 Megabyte RAM, 64 MB Grafikkarte
Galerie:
k.A.
Schnell und leise töten
Die erste größte Neuerung sind die "Speed Kills",
die ihrem Namen auch alle Ehre machen. Solltet Ihr einen Feind gesehen
haben, der Euch aber noch nicht entdeckt hat, könnt Ihr Euch
anschleichen um Ihn dann sofort auszuschalten. Wenn Ihr direkt hinter
Eurem Widersacher steht, fängt der Bildschirm an zu leuchten und
Ihr startet per Tastendruck den "Speed Kill". In der darauf
folgenden Sequenz müsst Ihr immer im richtigen Moment den Feind
attackieren um Ihn so gezielt zu beseitigen. Dafür braucht man
oft bis zu fünf Stiche, bis der Gegner dann das zeitliche Segnet.
Solltet Ihr nicht im richtigen Moment zu schlagen, müsst Ihr den
Feind in einem ganz normalen Kampf besiegen.
Jedoch gibt es durch das neue "Speed Kill"-System keine
langen Schleicheinlagen, wie man sie aus Splinter
Cell und Co. kennt. Meist müsst Ihr nur kurz einem
Gegner hinterher schleichen oder ein paar Sekunden an einem bestimmten
Punkt warten. Manchmal kann es sogar passieren, dass nach einer
Sprungeinlage direkt ein "Speed Kill" folgt. Dies kann dann
manchmal schon etwas hektisch ablaufen.
Sand der Zeit
Solltet Ihr einmal im Kampf sterben oder aber in einen tiefen Abgrund
stürzen, ist das natürlich kein Problem für den
Prinzen. Denn durch den Dolch der Zeit besitzt er wieder die
mächtige Fähigkeit, die Zeit zu beherrschen. So könnt
Ihr einfach in der Zeit zurückreisen um so eure Fehler
rückgängig zu machen und verpatze Aktionen zu wiederholen.
Solltet Ihr einmal sterben ohne dass Ihr noch den Sand der Zeit habt,
setzt Euch das Spiel zurück an bestimmte Speicherpunkte. Ein
freies Speichersystem gibt es leider nicht, allerdings sind die festen
Speicherpunkt recht fair verteilt.
Mit dem Sand der Zeit könnt Ihr aber auch das Spielgeschehen
verlangsamen, während sich der Prinz noch mit seiner normalen
Geschwindigkeit bewegt. Damit könnt Ihr zeitgesteuerte Fallen
umgehen oder noch schnell durch eine schließende Tür
hindurchhechten. Aber auch im Kampf können die Fähigkeiten
sehr nützlich sein. So kann der Prinz mit dem Sand einen
Bodenangriff ausführen der allen Gegnern in der Umgebung Schaden
zufügt. Und mit einer noch stärkeren Variante des
Bodenangriffs werden alle Gegner in der Umgebung sofort
getötet.
Die dunkle Seite
Die zweite Neuerung ist die zweite Persönlichkeit des Prinzen.
Denn durch einen kleinen Unfall in Babylon hat der Sand der Zeit den
Prinzen befallen und so die dunkle Seite des Prinzens
heraufbeschworen. So verwandelt sich der Prinz an bestimmten Stellen
im Spiel in den dunklen Prinzen. Im Kampf spielt es sich mit dem
dunklen Prinzen leichter, denn durch eine lange Kette, die fest an
einem Unterarm sitzt, könnt Ihr es ohne Probleme mit mehreren
Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Die "Speed Kills"
funktionieren hier genauso, auch die Sprungpassagen sind fast
identisch. Allerdings kann der dunkle Prinz hier seine Kette zum
Einsatz bringen. Damit kann er sich über die Abgründe
schwingen oder aber entfernte Schalter und Kisten heranziehen.
Nachteil ist jedoch, dass der dunkle Prinz vom Sand der Zeit lebt und
dieser wird Euch ständig entzogen. Deshalb müsst Ihr immer
schnellstens neue Gegner finden oder Kisten zerstören um neuen
Sand einzusammeln.
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