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Artikel
Star Wars: Empire at War
Mittwoch, 25.01.06 - 18:10 von Mathias B. // Vorschau

Er hat gekämpft. Er hat Jedi und Sith besiegt. Er hat den Todesstern vernichtet. Doch jetzt will er mehr. Er legt Level-Ups und Steuerknüppel zur Seite und greift zu Maus und Schiffswerft und strebt die Kontrolle über die ganze Galaxie an. Nein, es ist kein neuer Sith-Lord aus der Versenkung gekommen, die Rede ist vom haushaltsüblichen PC-Spieler. Mit Sternenzerstörer, Tie-Fighter und AT-AT erobert er nun Planet für Planet, bis die Gegenseite vernichtet ist. Dabei hat er erstmals richtig viel Spaß in einem Star Wars Strategiespiel. Willkommen zu Empire at War.




Entwickler:
Petroglyph

Publisher:
Lucas Arts

Genre:
Echtzeit-Strategie

Termin:
16. Februar 2006

Preis:
ca. 45?

Anspruch:
Fortgeschritten


Mulitplayer:
k.A.

Hardware:
k.A.


Galerie:
k.A.
Von der Galaxie ...
Also die ganze Galaxie erobern. Gar kein einfaches Ziel. Um es zu erreichen gibt es 2 Möglichkeiten: 1. man schickt den Spieler von Mission zu Mission durch eine lineare Kampagne oder 2. man hat als Entwickler gerne Rome gespielt und macht aus Europa eine Galaxie. Wir können alle glücklich sein, dass die 2. Möglichkeit gewählt wurde. Die Ähnlichkeiten der Galaxiekarte zur Europakarte aus Rome sind groß, ohne dass sie einfach eine Kopie ist. Planeten entsprechen den Städten aus Rome. Dabei greift Entwickler Petroglyph auch auf bekannte Planeten wie "Alderaan" oder "Tatooine" zurück. Auf Planeten können Gebäude errichtet werden, deren Anzahl durch Bauslots begrenzt wird. Je nach Planet variiert die Anzahl der Bauslots. Auf Wasserplaneten wie "Manaan" ist eben weniger Platz zum Bauen als auf Wüstenplaneten wie "Geonosis". Da stellt sich automatisch die Frage welche Gebäude Ihr wo bauen wollt. Denn die Palette reicht von Produktionsgebäuden, für Infanterie und Fahrzeuge, über Geldproduzierende Gebäude, wie die Fabrik, bis hin zu Verteidigungsanlangen, wie Turbolasertürme und Schilde. Bis zu acht verschiedene Einheiten können auf einem Planeten als Verteidigung bereitstehen.

Leider ist es nicht möglich einen Sternenzerstörer auf der Planetenoberfläche zu bauen, da er die Atmosphäre nicht verlassen könnte. Also werden sie mit einer Raumstation im Orbit des Planeten gebaut. Je nach Ausbaustufe der Raumstation spuckt sie Raumjägerstaffeln, Korvetten und die besagten Großkampfschiffe aus.

Wer sich fragt, welche Ressourcen so ein Sternenzerstörer so verschlingt, der wird in Empire at War nicht wirklich aufgeklärt. Das Spiel kennt nur eine Ressource: Geld. Wo kommt das Geld her? Von Menschen, Aliens die auf Euren Planeten wohnen und von verkauften Ressourcen, die Ihr nicht zu Gesicht bekommt. Denn nicht jeder Planet produziert die gleiche Anzahl an Credits (=Geld). "Bespin", Fans müssten diesen Planet aus Episode V kennen, produziert mehr Credits, als die meisten anderen Planeten, obwohl er ein unbewohnbarer Gasriese ist, dessen Gas jedoch gefördert und, anscheinend, verkauft wird. Ihr bekommt nur Credits zu Gesicht. Diese erhöhte Creditproduktion ist die Spezialeigenschaft von "Bespin". Andere Planeten erhöhen die Angriffsstärke Eurer Jäger, erhöhen die Produktionsgeschwindigkeit von bestimmten Einheiten, uvm. Credits gibt?s am Ende eines Tages. Das heisst, ein Balken läuft von links nach rechts und wenn er voll ist, dann gibt es Kohle.

In Empire at War läuft auch die Galaxiekarte in Echtzeit. Das würde wahrscheinlich in Stress und Hektik ausarten, wenn es nicht die Pausefunktion geben würde. Im pausierten Modus kann man in aller Ruhe Bauaufträge verteilen und sich die Situation in der Galaxie anschauen, Bewegungsbefehle können jedoch nur im Echtzeitmodus vergeben werden. Ihr könnt mit euren Flotten nicht immer direkt zum Ziel fliegen, dann müsst Ihr Umwege über Eure Systeme in Kauf nehmen, oder der Weg ist durch ein gegnerisches System blockiert.



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