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Artikel
Bet On Soldier: Blood Of Sahara
Donnerstag, 29.06.06 - 00:15 von Max K. // Test

Mit Bet on Soldier brachte uns Kylotonn Entertainment letztes Jahr ein kompromissloses Actionspiel, ohne Story und anderen, vermeintlichen Balast. Jetzt steht der Stand-Alone Teil Bet On Soldier: Blood Of Sahara in den Läden und versucht die Käufer vor allem mit dem Low-Budget Preis von knapp 20 Euro zum Erwerb zu überreden. Auch gehört das Spiel zu einem der ersten, die das hardwarebeschleunigte Physiksystem PhysX unterstützen. Ob Ihr für diesen verhältnismäßig niedrigen Anschaffungspreis ein solides Produkt oder doch ein einfallsloses Gameplaymassaker erhaltet, erfahrt Ihr in unserem Test.




Entwickler:
Kylotonn Entertainment

Publisher:
Frogster Interactive

Genre:
Action

Termin:
Juni 2006

Preis:
19,99 Euro (UVP)

Anspruch:
Fortgeschrittene


Mulitplayer:
Bis zu 32 Spieler

Hardware:
Prozessor mit 2GHz oder besser, 512MB RAM, Grafikkarte mit DirectX9.0 Unterstützung, 4GB freier Speicherplatz


Galerie:
k.A.
Geld und Leben!
Dunkel sieht sie aus, die nahe Zukunft, denn aus dem derzeit häufig unterdrückten Gefühlen der Sensationsgeilheit und Blutlust hat sich ein Massenphenomen entwickelt, das weltweit zu beobachten ist. Anstatt auf Fußball oder andere traditionelle Sportarten, bieten die Menschen auf blutige Feuergefechte zwischen bis an die Zähne bewaffneten Söldnern. Es gibt nur einen Weg die Arenen lebendig zu verlassen: Den eigenen Tod, oder den des Gegners. Während Ihr im ersten Teil dieser blutrünstigen Beschäftigung noch hauptberuflich nachgegangen seid, hat Max Balding, Euer Alter-Ego, entschieden dem Kampfzirkus zu entfliehen und stattdessen in Afrika Missionen zu erledigen. Nicht weniger blutrünstig, schlechter bezahlt aber dafür vielleicht moralisch vertretbarer. Also macht Ihr Euch auf den Weg die fünf in Nordafrika angesiedelten Level zu bestreiten und Euch einen Namen zu machen.



Schöne neue Welt?
Vor dem Missionstart wählt Ihr Euch in verschiedenen Menüs Eure bevorzugten Waffen und andere Gadgets aus. Doch da sich selbst in der Zukunft grundlegende Prinzipien selten bis nie ändern, müsst Ihr Euer sauer verdientes Geld in dieses "Werkzeug" investieren. Je mehr Gegner Ihr umlegt und je mehr Missionen Ihr abschließt, desto praller wird Euer Konto gefüllt. Habt Ihr Euch für eine Kombination von Ballermännern entschieden könnt Ihr noch andere Söldner rekrutieren, die in dem anstehenden Level an Eurer Seite kämpfen werden. Da die Missionen in verschiedene Abschnitte unterteilt sind, müsst Ihr noch für jeden Teil einen Zwischengegner festlegen, den es im späteren Spielverlauf zu besiegen gilt, dann kann die Ballerei auch schon losgehen.

Eure Auftraggeber befördern Euch direkt ins Zielgebiet und alles, was Ihr fortan zu tun habt, ist dem vor Euch liegenden Pfad zu folgen und auf alles zu schießen, was sich bewegt, oder danach aussieht, dass es inerhalb der nächsten 5 Sekunden einen Zucker machen könnte. Allerdings müsst Ihr von Anfang an sparsam mit Euren Munitionsvorräten umgehen, was zum Einen daher rührt, dass Eure Waffen von Natur aus stark streuen, was das Treffen Eurer Ziele erschwert, andererseits daher, dass Ihr die Munition gefallener Feinde nicht einfach aufsammeln und für Eure Knarren benutzen könnt. Auch das Speichern während des Spiels ist nicht möglich. Stattdessen müsst Ihr die Augen nach Speicher- beziehungsweise Nachladeterminals offenhalten. Während Ihr Euren gegenwärtigen Spielstand noch kostenlos sichern könnt, müsst Ihr für neue Kugeln und gegebenfalls anfallende Reperaturen an Eurer Rüstung tief in den Geldbeutel greifen.



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