War Front - Turning Point
Donnerstag, 07.09.06 - 17:16 von
Max K.
// Vorschau
Mit Spielen, wie Panzers, hat die deutsche Firma
CDV bereits des Öfteren ein glückliches Händchen
bewiesen, wenn es um das Veröffentlichen von Strategiespielen
geht. Wir hatten jetzt die Möglichkeit uns ausgiebig mit einer
Beta-Version von War Front - Turning Point, einem
scheinbar waschechtem WWII-Strategiespiel, zu vergnügen. Unseren
ersten Eindruck von dem Titel und die Gründe warum das Spiel doch
nicht ganz so gewöhnlich ist, könnt Ihr jetzt in userem
Preview nachlesen.
Was wäre wenn... ?
Schon in Battlefield 1942: Secret Weapons Of WWII
konnten sich gewillte Spieler in Besitz abgefahrener Waffen bringen,
die die Deutschen, Briten und Amerikaner angeblich während des
Zweiten Weltkriegs entwickelt haben, in den Auseinandersetzungen aber
zumindest offiziell nie zum Einsatz kamen. Bei der Frage um den
Wahrheitsgehalt dieser Erzählungen wird schnell klar, dass
sowohl die Alliierten als auch die Achsenmächte sicherlich gerne
UFO-ähnliche Flugzeuge und Jetpacks für Ihre Vorteile
eingesetzt hätten. In War Front - Turning Point
könnt Ihr sogar tonnenschwere, mit mehreren
durchschlagskräftigen Maschinengewehren bewaffnete Kampfroboter
aufs Schlachtfeld schicken und Jet Packs sind sowieso an der
Tagesordnung.
Genreüblich beobachtet Ihr das Geschehen aus der
Vogelperspektive. Euer "Kommandostand" ist in drei Bereiche
aufgeteilt: Links seht Ihr eine kleine Landkarte, die Euch einen
groben Eindruck vom Kampfgebiet gibt, in der Mitte werden die
Betätigungsmöglichkeiten der gewählten Einheiten,
beispielsweise Häuser besetzen, befreundete Einheiten reparieren
oder Kasernen bauen angezeigt und im rechten Drittel der unteren
Bildschirmhälfte könnt Ihr zum Beispiel die Fähigkeiten
Eures Helden aufbessern. Zwar ist dieser deutlich stärker als
gewöhnliche Einheiten, doch ein Messiah in Stiefeln ist er auch
nicht. Im Kampf gegen mehrere gegnerische Panzer- und
Fußeinheiten hat er nicht den Hauch einer Chance. Insgesamt ist
das Interface übersichtlich gestaltet und selbst Neulinge sollten
sich schnell zurechtfinden. Wer aber mit der Steuerung überhaupt
nicht klarkommt, für den gibt es natürlich auch ein
umfangreiches Tutorial in dem alle Einheiten von der Mini-Karte bis
hin zum Einheitenbauen genaustens erklärt werden.
Vor bestimmten Missionen wird das Geschehen auch durch unterhaltsame
Zwischensequenzen aufgelockert. Diese, meist nur wenige Minuten
langen, Filmchen sind nicht in Ingame-Grafik gehalten und können
deswegen durch sehr gute Qualität überzeugen. Vor Beginn der
deutschen Kampagne begleitet Ihr zum Beispiel den Helden der deutschen
Armee dabei, wie er im Alleingang britischen Truppen eine Falle
stellt, dabei mehrere Panzer zerstört und danach völlig
gelassen zurück zu seinen Vorgesetzten fährt. Sogar für
ein Videospiel ist diese Sequenz absolut unrealistisch, aber deswegen
nicht weniger unterhaltsam.
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