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Dark Messiah of Might & Magic
Dienstag, 19.09.06 - 19:12 von Max K. // Vorschau

Seit einiger Zeit machen Arkane Studios und Kuju Entertainment von sich reden. Die zwei recht unbekannten Entwicklerstudios zeichnen sich nämlich für den potenziellen Rollenspielhit Dark Messiah Of Might & Magic verantwortlich. Wir durften uns jetzt schonmal an den Multiplayermodus des Titels wagen und stießen auf einige, unerwartet positive, Überraschungen. Warum wir kaum noch auf die Fertigstellung dieses ausergewöhnlichen Titels warten können und im heimischen Wohnzimmer schon eifrig die Klingen wetzen, erfahrt Ihr in unserer Vorschau.




Auf sie mit Gebrüll!
Neben Team- und normalem Deathmatch, bringt Dark Messiah of Might & Magic auch noch einen, an die Battlefield Serie erinnernden, Modus namens Warfare mit sich. Hierbei stehen sich zwei rivalisierende Parteien, die Untoten und die Menschen, gegenüber. Jede der beiden Seiten setzt sich aus maximal 16 menschlichen Spielern zusammen, die alle nur ein Ziel haben: Strategisch wichtige Punkte auf der Karte einnehmen. Innerhalb eines Teams, unabhängig von der Fraktion für die Ihr Euch beim Betreten eines Servers entschieden habt, könnt Ihr Euch zwischen verschiedenen Charakterklassen entscheiden.

Beispielsweise könnt Ihr als Krieger in die Schlacht ziehen und seid dabei nicht nur im Sprint die Schnellste von allen Klassen, sondern könnt auch mit Eurem Schwert kräftige Hiebe austeilen. Im Unterschied zum Bogenschützen aber müsst Ihr immer an vorderster Front kämpfen und seid somit natürlich auch das erste Ziel für Eure Gegner. Magische Talente fehlen Kriegern auch gänzlich. Um eine Schlacht erfolgreich überstehen zu können, bedarf es also einer gesunden Mischung aus verschiedenen Charaktereigenschaften, die in zusammen hervorragend harmonieren. Logischerweise haben auch Einzelkämpfer es in Dark Messiah schwer, da ihnen niemand den Rücken freihalten, geschweige denn sie aus der Entfernung mit Zaubern oder Pfeilen unterstützen kann.

Wieder ähnlich wie bei Battlefield, entscheidet nicht ein Zeitlimit über das Ende einer Spielrunde, sondern ein bestimmtes Ticketkontingent. Beide rivalisierenden Gruppen erhalten am Anfang eine gewisse Anzahl dieser "Freifahrtsscheine", die zum Beispiel durch das Ableben der Teammitglieder aufgebraucht werden. Die Mannschaft dessen Konto als erstes aufgebraucht ist, verliert. Damit während des Spielverlaufs für noch mehr Abwechslung gesorgt ist, erhaltet Ihr für das Töten von Gegnern Erfahrungspunkte. Diese ermöglichen es Euch, rollenspieltypisch, nach und nach in höhere Stufen aufzusteigen. Für jeden Levelaufstieg erhaltet Ihr dann natürlich auch Fähigkeitenpunkte, mit denen Ihr verschiedene Boni kaufen könnt. So werden zum Beispiel Eure Schwerthiebe stärker oder Eure Feuerbälle heißer und damit verherender. So kann ein kleiner Ritter mit schäbiger Rüstung schnell zur brutalen Kampfmaschine, die alles niedermetzelt, was ihr vor die Füße läuft, heranwachsen.



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