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Dark Messiah of Might & Magic
Dienstag, 19.09.06 - 19:12 von Max K. // Vorschau

Seit einiger Zeit machen Arkane Studios und Kuju Entertainment von sich reden. Die zwei recht unbekannten Entwicklerstudios zeichnen sich nämlich für den potenziellen Rollenspielhit Dark Messiah Of Might & Magic verantwortlich. Wir durften uns jetzt schonmal an den Multiplayermodus des Titels wagen und stießen auf einige, unerwartet positive, Überraschungen. Warum wir kaum noch auf die Fertigstellung dieses ausergewöhnlichen Titels warten können und im heimischen Wohnzimmer schon eifrig die Klingen wetzen, erfahrt Ihr in unserer Vorschau.




(Fortsetzung von "Auf sie mit Gebrüll!")

Für jemanden der noch nicht selber Dark Messiah im Multiplayermodus gespielt hat, dürften all diese Ausführungen nach einem langweiligen Battlefield-Klon klingen, der garnichts Neues zu bieten hat. Vielleicht ist dieser Eindruck garnicht mal so falsch. Denn einer der Männer hinter diesem Titel ist Romain de Waubert de Genlis, der seines Zeichens maßgeblich an der Entwickler der bekannten Kriegsimulation mitgewirkt hat. Völlig falsch hingegen ist die Annahme, dass Dark Messiah nicht zu fesseln wüsste. Denn im Gegensatz zu Battlefiels 2 oder einem anderen Ableger der Serie, spielt das Spiel im Mittelalter und da gab es freilich weder Kampfhubschrauber noch Humvees, die das Schlachtfeld beherrschten. Vor allem dank des Kreuzzug-Modus kann man Dark Messiah Of Might & Magic aber auch nicht als Battlefield mit differenziertem Setting bezeichnen.

Bei einem so genannten Crusade (engl. für Kreuzzug) werden nämlich mehrere der Warfare-Karten aneinander gehängt und bilden somit eine Art Kette von Schauplätzen. An den Enden dieser Stränge liegen die beiden Hochburgen der Untoten und der Menschen. Erklärtes Ziel der beiden Gruppen ist es die Hauptstadt des anderen einzunehmen und somit den Kampf für sich zu entscheiden. Gewinnt ein Team eine Schlacht auf dem Weg zum Sieg liegt die nächste Karte geographisch gesehen näher am Ziel und man wandert quasi gen Hauptquatier des Feindes. Natürlich schieben sich die Machtverhältnisse während so einer Kampagne öfter hin und her und je näher man seinem Ziel rückt, desto mehr physikalische Hindernisse, wie zum Beispiel Türme oder Mauern stellen sich einem in den Weg.



Über den großen Teich
Da Dark Messiah Of Might And Magic auf die Half-Life 2 Engine setzt, steht sowohl die Qualität der Grafik als auch die der Physikeffekte gänzlich außer Frage. Gebäude sind liebevoll modelliert und Charaktere ansehnlich animiert. Vor allem aber wissen die Zauber, wie beispielsweise zuckende blaue Blitze oder auch glühende Feuerbälle, die auf Eure Gegner zuschwirren zu gefallen. Eine der angenehmsten Dinge an der Half-Life 2 Engine war in unseren Augen schon immer die Tatsache, dass sie selbst auf Systemen, die etwas schwach auf der Brust sind, schöne Effekte herbeizuzaubern wusste. Und das hat sich auch im neusten Werk der Arkane Studios nicht geändert. Im Gegenteil scheinen die am Quellcode vorgenommenen Änderungen eher kleinere Verbesserungen hervorgebracht zu haben. Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass sich wohl jeder Computerspieler, den Erscheinungstermin dieses Spiels, den 27. Oktober diesen Jahres, rot im Kalender anstreichen sollte!

Ersteindruck: SEHR GUT



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