Fable: The Lost Chapters
Sonntag, 11.09.05 - 22:33 von
Tom S.
// Test
Ungefähr ein Jahr nachdem das Rollenspiel Fable für die Xbox
erschienen ist, und es dort mehr als erfolgreich war, ist nun endlich
die PC-Umsetzung erschienen. Nun können auch wir in die
Fantasy-Welt von Albion eintauchen und Unmengen an Guten oder
Bösen Taten vollbringen. Jedoch gibt es viele neue Verbesserung.
Denn in Fable: The Lost Chapters hat Entwickler
Lionhead die Grafik gewaltig aufgepeppt, das Spiel um unzählige
Quests und Regionen erweitert und die Story noch mehr vertieft. Was am
Ende dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr in unserem Test.
Entwickler:
Lionhead
Publisher:
Microsoft
Genre:
Rollenspiel
Termin:
23. September 2005
Preis:
ca. 45?
Anspruch:
Anfänger
Mulitplayer:
k.A.
Hardware:
1,4 Ghz, 256 Megabyte RAM, 64MB Grafikkarte, Windows XP
Galerie:
k.A.
Ein Held wird geboren...
Ihr schlüpft in die Rolle eines kleinen Junge, der in einem
idyllischen Dorf in der Fantasy-Welt Albion lebt. Doch bald ist es
vorbei mit dem Frieden, als das Dorf von Banditen heimgesucht wird,
die alles in Schutt und Asche legen. Fast alle Dorfbewohner werden
getötet und die kleine Schwester des Jungen wird entführt.
Er überlebt diesen hinterlistigen Angriff, da er von einem Magier
gerettet wird. Dieser verschleppt ihn dann in die Gildenhalle der
Helden. Dort beginnt auch schon die Karriere des neuen Helden.
Aller Anfang ist schwer
Die Zeit als kleiner Junge und die Ausbildung in der Gildenhalle ist
das Tutorial des Spiels. Schon als Kind bekommt Ihr wichtige
Informationen und lernt die Steuerung kennen. In der Gildenhalle
beginnt dann das Kampftraining, wo Euch der Umgang mit Schwert, Bogen
und Magie beigebracht wird. Die Kämpfe in Fable: The Lost
Chapters sind ziemlich einfach. Per Knopfdruck zieht Ihr Euer
Schwert und haut einfach drauf. Kombinationen und Spezialattacken sind
auch mit dabei. Natürlich könnt Ihr die Angriffe der Gegner
auch durch einen Mausklick blocken. Wenn Ihr den Bogen auswählt,
könnt Ihr sogar in eine Art Zoom gehen um so besser zielen zu
können. Wie bereits erwähnt, kann der Held auch
mächtige Zaubersprüche, wie Feuerbälle oder Blitze
erlernen. Ein Druck auf die Shift-Taste und Ihr könnt die Zauber
ausführen. Durch das Kämpfen bekommt Ihr dann ein gewisses
Ansehen bei den Bewohnern von Albion. Ein wichtiges Extra des Spiels
ist die Gesinnung des Heldens. Je nachdem wie Ihr verschiedene
Aufgaben löst, entwickelt sich der Charakter zum Guten oder
Bösen. Danach richtet sich auch das Verhalten der Dorfbewohner.
Wärend Ihr als guter Held bejubelt werdet, laufen die meisten vor
einem bösen Helden nur noch davon.
Charakter- und Questsystem
Das Quest-System ist mit Sicherheit das bedeutenste Spielelement in
Fable: The Lost Chapters. In der Gildenhalle der
Helden bekommt Ihr auf einer großen Landkarte immer die neusten
Quests, die Hauptquests, die die Story voran bringen. Wenn eine Quest
ausgewählt wurde, wird auf der Karte ein Pfeil erscheinen, dem
Ihr folgen könnt. So verlauft Ihr Euch auch kaum in dieser
riesigen Welt. Zusätzlich könnt Ihr bei den Hauptquests noch
gewisse Handikaps auswählen. Wenn Ihr zum Beispiel die Quest ohne
Rüstung löst oder ohne das Ihr von den Gegner getroffen
werdet, gibt es Extrapunkte in der Erfahrung und mehr Belohnungen. Am
Zielort angekommen, wird dann die jeweilige Quest gelöst,
entweder auf die gute oder böse Art. In der Gildenhalle werden
dann die gewonnen Erfahrungspunkte in verschiedene Bereiche
investiert. Entweder verbessert Ihr den Charakter im Nahkampf, im
Bogenschießen oder in der Magie. Zusätzlich zu den
Hauptquests gibt es noch unzählige Nebenquests. Die Spieldauer
beträgt, wenn man wirklich alle Haupt- und Nebenquests löst,
um die 20 Stunden. Dazu kommen noch kleine Spiele in den
Wirtshäusern oder die Möglichkeit einen eigenen
Handelsposten zu eröffnen. Die Welt in Fable: The Lost
Chapters wurde ebenfalls vergrößert, so dass es
viel mehr zu erkunden gibt. Damit Ihr nicht so viel Laufen müsst,
gibt es ein Teleport-System. An verschiedenen Orten könnt Ihr die
Teleporter aktivieren und diese ab sofort nutzen.
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